#4
Nachdem ich so unglaublich gern koche und eh fast nichts in meinen Blog schreibe, außer Rezepte oder Fotos von Essbarem, hab’ ich mich jetzt für eine Titel- und Zieländerung meines Blogs entschieden.
Heute gekocht habe ich eine scharfe Karottensuppe. Als Vorlage dienten mir verschiedene Rezepte aus dem Internet, aber ich ändere sie generell immer nach meinem eigenen Geschmack ab.
Für einen vollen Topf mittlerer Größe braucht ihr:
- ca. 500g Karotten
- 2 Zwiebeln (je nach Größe reicht euch evtl. auch eine)
- 2 große, rohe Kartoffeln
- 1 Apfel
- ca. 3cm Ingwer
- 1/2 – 1 TL Currypulver
- 2-3 kleine, getrocknete Chilies
- 750ml Gemüsebrühe
- 400ml Milch oder Kokosmilch
- Salz & Pfeffer zum abschmecken
- ein bisschen Öl zum andünsten
Zuerst werden natürlich die Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten und im Öl angedünstet. Währenddessen könnt ihr euch ans Schälen und in Scheiben schneiden der Karotten machen. Die gebt ihr zu den Zwiebeln im Topf und lasst beides noch ein wenig dünsten. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in Würfelchen schneiden, ebenfalls in den Topf geben und mit der Gemüsebrühe übergießen. Nun kommen, jeweils klein geschnitten, der Apfel, der Ingwer und die Chilieschoten dazu. Noch ein bisschen Curry hinein und anschließend gut umrühren, Deckel drauf und kochen lassen. Wenn alles weich gekocht ist, je nach Belieben mit dem Mixer fein oder gröber pürieren. Noch ca. 400ml Milch (oder Kokosmilch) dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passt: knuspriges Bauernbrot mit Butter
Guten Appetit!
#3
Nachdem mich Dani so lieb nach dem Rezept fragte und ich es aber bis heute nicht geschafft habe (ja, Schande über mein Haupt), ihm das Rezept zukommen zu lassen, hab ich mich jetzt dazu entschlossen, es gleich für alle aufzuschreiben.
Viel Spass beim Nachbacken & guten Appetit!
Pizzateig
(für 2 Backbleche)
- 500g Dinkelmehl (1050 oder 630)
- 2 TL Salz
- 1/4 Hefewürfel (oder nicht ganz 1/2-1 Päck. Trockenhefe)
- 1 TL Zucker
- ca. 300ml lauwarmes Wasser
- 3 EL Olivenöl
Hefe und Zucker mit Wasser anrühren, mit den übrigen Zutaten gut verkneten (Rührgerät ca. 5 – 10 min.), Teig zugedeckt 1 – 2 Std. gehen lassen, Backblech mit Backpapier versehen und den Teig ausrollen, belegen, bei 170° Heißluft backen.
#2
Ich lasse heut einfach mal die Bilder sprechen, viel Spass! Und wer Interesse am Rezept für den Teig hat, darf sich gerne melden.








#1
Liebe Leserin & lieber Leser,
wie dir sicher schon aufgefallen ist, habe ich meinen alten Blog komplett neu überarbeitet. Noch ist nicht sicher, ob Titel & Gestaltung so bleiben, aber ich fange jetzt einfach mal an. Über genaue Inhalte habe ich mir im Übrigen auch noch nicht den Kopf zerbrochen, weshalb ich heute mit einem Foto und seiner dazugehörigen Geschichte beginnen möchte.

Schloss Krumau, Tschechien, April 2011, Canon 350D, 50mm, f6.3, 1/320s
Es war ein wunderschöner und sonniger Tag, mein Freund und einer seiner Freunde beschlossen spontan nach Tschechien zu fahren, natürlich mit mir. Ich war bis damals noch niemals in Tschechien und so willigte ich ein, kannte ich das Land doch nur aus den Kriegserzählungen meines Opas.
Auch das Ziel, nämlich Český Krumlov (dt: Krumau), war schnell gefunden. Wir fuhren eine gute Stunde mit dem Auto hin und ich durfte mir auf der Fahrt allerhand Belehrungen bezüglich meiner Skepsis dieses Landes gegenüber anhören. Ich solle meine Vorurteile mal ablegen, man sei dort sicher und ich habe auch nichts zu befürchten. Mein erster Eindruck, nachdem wir die Grenze überquerten, wurde leider durch die vielen Casinos und Vergnügungshäuser getrübt. Außerdem säumten unsäglich viele Verkaufsbuden, an denen man allerhand Qualitätsware (husthust) erwerben konnte, die Straßen. Angekommen in Krumau fuhren wir bis an den Rand der Altstadt und suchten einen Parkplatz. Geparkt haben die Herren nämlich dann doch auf einem bewachten Parkplatz. Soviel zum Thema Vorurteil.
Wir bummelten ein bisschen umher, wanderten hoch zum Schloss, wo eben dieses Foto im sehr gepflegten Schlossgarten entstand und man einen herrlichen Blick über die Altstadt hatte, und suchten anschließend ein Restaurant zum Mittagessen. Billig ist es dort drüben allemal und sie haben sogar eine eigene Cola, die Kofola. Nach einem kleinen Bummel durch die schöne Altstadt und einer leckeren Nachspeise traten wir dann auch schon wieder den Heimweg an. Wir fuhren die gleiche Strecke heim, doch diesmal hielt sie eine neue Überraschung bereit, denn mittlerweile standen diverse Damen am Straßenrand und warben heftig und frech um die vorbeifahrenden Autofahrer. Das war dann doch etwas schockierend und ich war froh, als wir endlich wieder österreichischen Boden unter uns hatten.